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Beurkundungen

Beurkundung

Beurkundung, © www.apostille-service.de

23.12.2020 - Artikel

Konsularbeamte im Ausland beurkunden nur, soweit dies notwendig ist, d.h. wenn gesetzliche Beurkundungspflichten für den deutschen Rechtsverkehr vorliegen. Sie treten dabei nicht in Konkurrenz zu den deutschen Notaren. Die Niederschrift, die vom Konsularbeamten bei einer Beurkundung erstellt wird, steht der Urkunde eines deutschen Notars gleich.

Nicht jede in Deutschland mögliche Beurkundung kann von einem Konsularbeamten im Ausland vorgenommen werden. Konsularbeamte handeln nach pflichtgemäßem Ermessen. Sie sind im Gegensatz zu einem Notar in Deutschland nicht zur Beurkundung verpflichtet. Bitte sprechen Sie daher im Vorhinein mit uns ab, ob und ggf. wann die von Ihnen gewünschte Beurkundung erfolgen kann und welche Unterlagen dafür benötigt werden. Nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.

Beispiele für Beurkundungen, die regelmäßig in den Auslandsvertretungen vorgenommen werden:

  • Vaterschaftsanerkennungen und Zustimmungserklärungen
  • Sorgeerklärungen
  • Unterhaltsverpflichtungen
  • Erbscheinsanträge für deutsche Nachlassgerichte
  • eidesstattliche Versicherungen von deutschen Staatsangehörigen zum Familienstand zur Vorlage bei deutschen Standesämtern (wird in einigen Fällen für das Ehefähigkeitszeugnis oder die Eheschließung benötigt).

Sollten Sie die Beurkundung eines Rechtsgeschäfts durch die Botschaft wünschen, senden Sie uns bitte eine Anfrage über das Kontaktformular. Wir setzen uns dann mit Ihnen zwecks Vorabübersendung der zu beurkundenden Erklärungen und aller zugehöriger Dokumente sowie zur Terminvereinbarung in Verbindung.

 

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