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Politische Beziehungen

25.05.2018 - Artikel

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Libanon sind traditionell freundschaftlich. Deutschland wird in Libanon für erhebliche finanzielle Unterstützung für Flüchtlinge aus Syrien (rd. 1 Mio. bei registriert), die den Libanon vor erhebliche Herausforderungen stellen, geschätzt.

Bei der Konferenz „Supporting the Future of Syria and the Region II„ am 24.-25. April 2018 in Brüssel hat Deutschland angekündigt, seine umfangreiche Unterstützung für Libanon fortzusetzen, auch angesichts der Flüchtlingskrise. Inhaltliche Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen auf humanitärer Hilfe, Bildung und dem Wassersektor. Die Bundesregierung baut damit auf ihren Vereinbarungen mit der libanesischen Regierung auf, die in den Jahren  2016 bei der Londoner Geberkonferenz “Supporting Syria and the Region„ sowie der Konferenz „Supporting the Future of Syria and the Region“ im Jahr 2017 in Brüssel getroffen worden sind.

Seit der von Frankreich initiierten Investorenkonferenz CEDRE am 6.April 2018 in Paris rechnet Libanon mit Förderungszusagen durch die internationale Gemeinschaft in der Höhe von geschätzten 11 Milliarden USD. Dabei handelt es sich in erster Linie um Zusagen für Darlehen internationaler Entwicklungsbanken, die Investitionsprojekten in den Bereichen Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation, Transport sowie Bildung und Gesundheit dienen sollen.

Der bilaterale Austausch zwischen Deutschland und Libanon ist eng: Bundespräsident Steinmeier besuchte Libanon am 30.-31. Januar 2018 zu politischen Gesprächen. Außenminister Maas traf am 24.4.2018 in Brüssel mit Premierminister Hariri zusammen.. Entwicklungshilfeminister Müller sagte Libanon bei seinem Besuch im Oktober 2016 eine Ausweitung der deutschen Unterstützung zu.  


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